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Tipps und Infos

1. Einleitung

Eine gesicherte, verlässliche und pädagogisch gute Betreuung der Kinder ist die wichtigste Voraussetzung für die Berufsrückkehr von Frauen. Die Kinderbetreuung muss sowohl pädagogische Aufgaben erfüllen als auch eine zeitliche Entlastung sein, damit die Doppelaufgabe Familie und Beruf nicht zur dauerhaften Überforderung für Mutter und Kind wird. Dies gilt in besonderem Maße für Alleinerziehende. Welche Form der Kinderbetreuung für Sie und ihre Familie die richtige ist, kann nicht pauschal gesagt werden. Vielmehr handelt es sich um eine individuelle Entscheidung, u.a. vom Alter, der Entwicklung und der Persönlichkeit des Kindes abhängig ist. Da die Kontinuität im Umgang mit Kleinkindern ganz besonders wichtig ist, sollten Sie darauf achten, dass die Bezugspersonen, die die Betreuung wahrnehmen, nicht oft wechseln.

2. Kinderbetreuungsmöglichkeiten

  • Au-pair
    • Die Au-pair-Kräfte aus dem Ausland helfen bei der Betreuung der Kinder und im Haushalt. Sie leben im Haushalt der Familie bei freier Kost und Logis. Die Beschäftigungsdauer beträgt 1 Jahr (höchstens zwei Jahre). Au-pairs sind in der Regel zwischen 17 und 30 Jahren alt. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Au-pair-Vermittlungen. Auskunft hierüber erteilen die Landesarbeitsämter.

  • Kinderfrau
    • Die Kinderfrau betreut die Kinder einer Familie in deren Haushalt. In den meisten Fällen verteilen sich die Tätigkeiten der Kinderfrau auf deren Haushalt und die Betreuung des Kindes / der Kinder. Sie kommt für mehrere Stunden am Tag ins Haus. Ab 1.4.2003 können z.B. Minijobs bis 400 € im Privathaushalt vergeben werden. Siehe hierzu die Informationen der Bundesknappschaft unter http://www.minijob-zentrale.de

  • Tagesmutter
    • Tagesmütter betreuen Kinder zusammen mit ihren eigenen Kindern in ihrem Haushalt. Die Altersspanne der zu betreuenden Kinder reicht von 8 Wochen bis zu 12 oder 14 Jahren. Die Jugendämter geben Pflegesatzempfehlungen zur Bezahlung von Tagesmüttern und können bei der Vermittlung behilflich sein. Wenn ein bestimmtes Einkommen nicht überschritten wird, kann ein Zuschuss gewährt bzw. die vollständige Übernahme der Kosten erfolgen.

  • Kindergrippe / Krabbelgruppe
    • Hier werden Kinder unter 3 Jahren von Erzieherinnen betreut. Die Jugendämter sind für die Einrichtung von Kindergrippen verantwortlich. Häufig sind auch Elterninitiativen, vereinzelt auch private Betreiber, Träger der Einrichtungen. Ein Rechtsanspruch auf einen Platz besteht nicht, doch sollen Plätze nach Bedarf vorgehalten werden.

  • Kindergarten und Kindertagestätten
    • Das Gesetz sichert jedem Kind mit Vollendung des dritten Lebensjahres bis zum Schuleintritt einen Kindergartenplatz zu. Dies gilt allerdings nicht für eine Ganztagsplatz. Der Träger der öffentlichen Jugenthilfe (Jugendamt) hat allerdings darauf hinzuwirken, dass ein bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsplätzen zur Verfügung steht. Zu den Hauptaufgaben des Kindergartens gehört es, die Kinder zu fördern, ihre Selbstständigkeit, ihr Selbstbewusstsein und das soziale Verhalten zu stärken. Das Jugendamt der jeweiligen Stadt erteilt auch zu den entstehenden Kosten nähere Auskunft.

3. Arbeitsfreistellung für die Betreuung kranker Kinder

Gemäß §45 Abs.3 Satz 1 SGB V (Sozialgesetzbuch fünf) haben Versicherte einen Anspruch auf Krankengeld bei Erkrankung ihres Kindes und einen Anspruch auf Freistellung von der Arbeit, soweit nicht aus dem gleichen Grund Anspruch auf bezahlte Freistellung von der Arbeit besteht. Das Pflegekrankengeld gewährt die Krankenkasse.

Voraussetzung für die Freistellung und Krankengeld:

  • Ein ärztliches Attest bestätigt, dass die Beaufsichtigung, Pflege oder Betreuung des erkrankten Kindes erforderlich ist.
  • Keine andere im Haushalt lebende Person kann das Kind beaufsichtigen, betreuen oder pflegen.
  • Das Kind hat das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet.

Dieser Anspruch auf Krankengeld besteht für jedes Kind ja Kalenderjahr längstens 10 Arbeitstage; für allein erziehende Versicherte 20 Arbeitstage. Der Anspruch besteht für Versicherte für maximal 25 Arbeitstage; für Alleinerziehende für nicht mehr als 50 Arbeitstage je Kalenderjahr (für alle Kinder zusammen).

5. Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten

Aufwendungen für die Kinderbetreuung können nur in einem begrenzten Rahmen geltend gemacht werden wobei die Voraussetzungen ständig vaiieren. Hier sollten Sie sich beim Steuerberater (oder anderen Fachleuten) über den aktuellen Stand der Möglichkeiten informieren.

6. Internet-Adressen zum Thema Kinderbetreuung

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